Prof. Dr. Gerd Geerling ernannt

Prof. Dr. Gerd Geerling ernannt

Am 27. April erhielt Prof. Dr. Gerd Geerling seine Ernennungsurkunde zum W3- Professor für das Fach „Augenheilkunde“. Seit Anfang März 2011 leitet Prof. Dr. Gerd Geerling die Universitäts-Augenklinik in Düsseldorf.

Im Rektorat (v.l.): Dekan Prof. Dr. Joachim Windolf, Prof. Dr. Gerd Geerling sowie Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper
Foto:Stefan Klinker

Gerd Geerling wurde in Köln geboren, studierte Medizin an der RWTH Aachen, wo er 1994 auch promovierte. Die Facharztanerkennung erhielt er 1996. Bis August 2005 war er an der Augenklinik in Lübeck tätig, unterbrochen von zwei Forschungsaufenthalten (1997 bis 2000), u.a. zwei Jahre als DFG-Stipendiat, die ihn an das Moorfields Eye Hospital in London führten. Seit dem Jahr 2000 war Prof. Geerling Oberarzt in Lübeck. Im Jahr 2004 wurde er Geschäftsführender Oberarzt der Lübecker Augenklinik.

Er wechselte dann im September 2005 als W2-Professor mit Extraordinariat für Ophthalmologie an die Augenklinik der Würzburger Universitätsklinik und war dort bis zu seinem Wechsel nach Düsseldorf Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor.

Prof. Geerling baute während seiner Tätigkeit in Würzburg auch die dortige Hornhautbank auf, eine Parallele zu Düsseldorf, denn die Düsseldorfer Augenklinik verfügt mit ihrer Lions Hornhautbank über eine der größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Seine Forschungsschwerpunkte, mehrfach mit wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet, liegen in der Entwicklung neuer Transplantationstechniken am Auge, sowie in der Entwicklung einer natürlichen Tränenersatzflüssigkeit und Ersatzgeweben zur Rekonstruktion und Regeneration der Augenoberfläche. Sein operativer Schwerpunkt liegt in der Chirurgie des vorderen Augenabschnitts, insbesondere der Hornhauttransplantation, der Glaukom- sowie der plastischen Chirurgie im Bereich der Augenlider und Tränenwege. Dies schließt auch die Behandlung von Tumoren und entzündlichen Veränderungen der Augenhöhle
(z.B. als Mitbeteiligung im Rahmen von Schilddrüsenerkrankungen) mit ein.