Prof. Schrör erhält seine Ruhestandsurkunde

Prof. Schrör erhält seine Ruhestandsurkunde


Prof. Dr. Karsten Schrör, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Klinische Pharmakologie, erhält am 21.07.2010 von Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper seine Ruhestandsurkunde überreicht.
 
Prof. Schrör wurde 1942 in Oldenburg geboren. Nach dem Abitur in Zwickau studierte er von 1961 bis 1967 Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. 1967 legte er das Staatsexamen ab und erhielt die Approbation. 1970 folgte die Promotion zum Dr. med., 1972 die Facharztanerkennung für Pharmakologie und Toxikologie.

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v.l. Dekan Prof. Dr. Joachim Windolf, Prof. Dr. Karsten Schrör und Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper

Foto: Marc Braun

1973 verließ Schrör die DDR und war von 1974 bis 1976 als wissenschaftlicher Assistent am Pharmakologischen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz tätig, von 1977 bis 1984 am Pharmakologischen Institut der Universität Köln. 1978 hatte er sich in Köln habilitiert und die Venia legendi für Pharmakologie und Toxikologie erlangt.

1986 nahm Prof. Schrör den Ruf der Universität Düsseldorf auf den Lehrstuhl (C4) für Pharmakologie und Toxikologie an. 1990 erfolgte die Facharzterkennung für Klinische Pharmakologie.

Prof. Schrör ist seit 1992 Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher (Leopoldina), war von 2003 bis 2006 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft planmäßiger Professoren der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT), war 2007 und ist 2010 Präsident der DGPT und ist seit 2005 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie in der DGPT.  Er ist Scientific Advisory Board Member des National Health Research Institutes, Taiwan, und Executive Board Member der European Platelet Academy sowie zahlreicher anderer deutscher und internationaler wissenschaftlicher Fachgesellschaften. 

Prof. Schrör verfügt über ein umfangreiches Publikationsverzeichnis (über 400 experimentelle und klinische Veröffentlichungen) und ist Mitherausgeber verschiedener pharmakologischer und kardiologischer Fachzeitschriften.

R. W.